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Shoetie Tipp vom 26.08.2016

Schuhe für Herbst und Winter

Die Ratschläge des Kinderarztes für den Jahreszeitenwechsel

Der Herbst ist eingekehrt: die Temperaturen gehen zurück und anstelle der Sonnentage gibt es immer häufiger regnerische, windige Tage. In unserem Schrank müssen die leichten Sommersachen wärmeren Kleidungsstücken weichen. Die offenen oder halboffenen Schuhe, die wir im Sommer tragen konnten, werden wohl anderem, der kommenden Jahreszeit besser angemessenem Schuhwerk Platz machen müssen.

Schuhe haben bei der Bekleidung eines Kindes einen besonderen Stellenwert, da sie den Fuß nicht nur vor Verletzungen, Kälte und Feuchtigkeit schützen, sondern gleichzeitig auch die erforderlichen Eigenschaften besitzen müssen, um den Sehnen- und Muskelstrukturen der Füße ein harmonisches Wachstum zu ermöglichen.

Der Schaft muss weich und flexibel sein und an der Spitze muss der Schuh genügend Platz bieten, damit die Zehen ihre natürliche Stellung beibehalten können und Bewegungsfreiheit haben.
Die Sohle muss flexibel sein, um auf die Spitzen gehen und rennen zu können, wodurch die natürliche Ausformung des Fußgewölbes gefördert und die Fuß- und Beinmuskulatur gekräftigt wird. Idealerweise sollte der Fuß im Innern des Schuhs auf einer Fläche gebettet sein, die so weich und anpassungsfähig wie Sand ist, der die Bewegungen des Fußes auf natürliche Weise begleitet.
Der Schuhboden muss rutschfest sein,um den Kindern Sicherheit bei ihren Bewegungen zu geben.
Der Absatz sollte breit und eckig sein, wobei die Absatzhöhe circa ein Zehntel der Gesamtlänge der Sohle betragen sollte.
Die Stützen, d.h. die an beiden Seiten und hinten angebrachten Verstärkungen des Schaftes dürfen nur so hoch sein, dass sie die Beweglichkeit des Knöchels nicht einschränken. Schuhe ganz und gar ohne Stützen, wie beispielsweise Stoffschuhe, sollten besser nicht getragen werden. Schuhe mit einer herausnehmbaren Innensohle sorgen dafür, dass Schweiß und Feuchtigkeit besser trocknen können und verbessern dadurch die Hygiene des Schuhs.
Die Schuhgröße muss im Stehen gemessen werden; der Schuh sollte den großen Zeh um etwa 1,2-1,3 cm (entspricht etwa einer Fingerbreite) überragen.
Denken Sie daran, dass der Kinderfuß in den ersten drei Lebensjahren circa 3 bis 4 mm im Monat wächst und das Kind etwa alle drei bis vier Monate neue Schuhe benötigt. Zu kleine Schuhe sind häufig die Ursache dafür, dass das Kind mit einwärts gedrehten Schuhspitzen läuft und führen zu Rötungen der Haut und des Nagelbereichs.
Zum Schluss noch einige allgemeine Ratschläge.
Es ist nichts dagegen einzuwenden, die Kleidung größerer Geschwister, Cousins oder Freunde aufzutragen, wenn man die Möglichkeit hat, doch bei Schuhen ist dies nicht ratsam. Das Fußbett eines jeden Schuhs nimmt die Form des Fußes entsprechend der Gehweise seines Trägers an, weshalb er möglicherweise nicht für einen anderen Benutzer geeignet ist.
Es empfiehlt sich, 2 Paar Schuhe zur Verfügung zu haben, die täglich gewechselt werden können, da die Feuchtigkeit, die sich in einem über viele Stunden getragenen Schuh bildet, nur sehr langsam verdunstet, weshalb eine Nacht nicht immer ausreicht, bis der Schuh wieder vollkommen trocken ist.

Post by: Naturino

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